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Jazz-Design

Nachhal(l)tige Up-cycling-Skulpturen

und Wohnzimmerkonzerte

 

Jedes Objekt ist ein Unikat. Jedes Konzert ist ein besonderes Erlebnis.

Aus meiner Liebe für Wohnzimmerkonzerte und Nachhaltigkeit startete ich mein Projekt Jazz-Design. Dabei präsentiere ich meine Musik und Wandobjekte mit Vorliebe in diesem besonderen Format.

Ich arbeite in der Musik wie auch meiner Kunst mit minimalen Komponenten, die wiederholt, gedehnt, verschachtelt, vergrößert und verkleinert werden – so bildet sich ein dreidimensionales Gewebe aus Klang oder Materie. Grafische Kompositionen übersetze ich ins Plastische – ein einfacher Lick wird zur Begleitung eines Songs.

Meine Up-Cycling-Skulpturen werden aus Tischlereiabfällen und Sperrmüll produziert. So ist jede Komposition einzigartig und nachhaltig. Einige meiner Objekte reisen immer als Bühnendeko auf die Konzerte mit und kreieren so eine kleine Kunstausstellung mit Wohnzimmeratmosphäre. Und umgekehrt, wenn ich eine Ausstellung habe, spiele ich auch immer ein Wohnzimmerkonzert.

Die Inspiration zu meinen Objektkompositionen kommt für mich vor allem aus dem grafischen Bereich und der konstruktivistischen Malerei. So füge ich der zweidimensionalen Formensprache eine dritte Dimension hinzu und kreiere neue Räume. Wichtig sind mir auch die Materialien, die ich verwende: Die ineinander verschachtelten und übereinander gestapelten Formen, werden aus Tischlereiabfällen und Sperrmüll hergestellt. So ist jedes Einzelelement je nach Größe, Dicke, Tiefe und Farbe ein wohl überlegter Bestandteil der Gesamtkomposition und das nachhaltig. Mit meiner Arbeit möchte ich einladen, einen neuen Blick zu riskieren und die dreidimensionalen Räume, die sich in dem Prozess ergeben sowohl visuell als auch physisch zu entdecken.

Von Jazz bis Pop bis Klassik bis Metal und drunter und drüber hinaus. Die minimal arrangierten Stücke und Eigenkompositionen für E-Piano und Gesang wirken gleichzeitig fragil und kraftvoll. Melancholisches mischt sich mit Schrägem, die sparsame Begleitung mischt sich mit dem flirrenden darüber schwebenden und zugleich eingebetteten Gesang. Dabei entsteht eine intime Athmospäre, in der Verletzlichkeit zur Stärke wird. Musik zum Anfassen, Einatmen, Ansehen, Träumen, Erinnern und Vergessen. Die Wohnzimmerkonzerte können für private Wohnzimmer, Geschäftsräume oder auch kleine öffentliche Veranstaltungsräume gebucht werden. Wichtig ist eine intime Atmosphäre (max. 50-80 Personen), in der die Musik und der persönliche Austausch im Mittelpunkt stehen.

Einige meiner Objekte reisen immer als Bühnendeko auf die Konzerte mit und kreieren so eine Kunstausstellung mit Wohnzimmeratmosphäre.

Außerdem kann man mich noch in diversen Projekten zu sehen und hören bekommen. Derzeit arbeite ich mit dem Duo RömerRok und Bahlmann meets Römer zusammen.

 

Die Umsetzung:

Ich spiele minimale Eigenarrangements und -kompositionen für E-Piano und Gesang und nehme meine Skulpturen als Bühnendekoration immer mit. Und umgekehrt – wenn ich eine Ausstellung habe, mache ich auch immer ein Konzert.

 

Die Philosophie:

Aus meiner Liebe für Wohnzimmerkonzerte und Nachhaltigkeit ist Jazz-Design entstanden.

Ich möchte mit meinem Projekt den unpretentiösen und respektvollen Umgang mit Kunst im weitesten Sinne fördern und stimulieren. Die Sinne schärfen für die kleinen Dinge, die scheinbar im Verborgenen liegen:

Wohnzimmer, die der Rückzugsort, aber gleichzeitig das Vorzeigeobjekt darstellen; Abfälle, die unangesehen auf der Müllkippe landen, in schöne Objekte verwandeln, die das Leben bereichern.

Ich möchte mit meiner Idee aktiv Grenzen einreißen und gleichzeitig Räume kreieren, in denen ein freies, respektvolles Miteinander ermöglicht wird. Eine liebevolle Selbstwahrnehmung und eine holistische Sicht auf die Dinge, die uns bedingen und umgeben, ist mir sehr wichtig.

Nachhaltige Gestaltung, Produktion und Logistik sind für mich daher genauso selbstverständlich, wie ein möglichst resourcenschonender Umgang mit Rohstoffen im Alltag. Daher lege ich zum Beispiel die meisten Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem öffentlichen Nahverkehr zurück. Für mich ist Jazz-Design eine mögliche Antwort auf die Probleme, die der Konsum- und Massenmarkt mit sich bringt – sprich die Entwertung künstlerlischer Arbeit und die zunehmende Belastung der Umwelt. Verlangsamen, entdecken, spielen, kreieren, empowering (leider gibt es keine gute deutsche Übersetzung für dieses Wort, wenn ja sagt es mir bitte 😉 )